Vergleichsportale helfen beim sparen

vergleichsportale

Kredite, Bankkonten, Geldanlage, Baufinanzierung, Versicherungen –eine immer größer werdende Anzahl von Menschen in Deutschland klären solche Finanz-Angelegenheiten online über Vergleichsportale ab.

Dies wurde auch in einer Studie vom Digitalverband Bitkom festgestellt.

Für mich ist das Grund genug selbst mal ein bisschen rumzuprobieren.

Nach dieser Befragung vertrauen fast 68 Prozent den Vergleichsportalen, wie beispielsweise Verivox, FinanzScout24 oder Check24.

Diese Vergleichsportale online sind heutzutage vertrauenswürdiger als mancher Bankberater, Versicherungsvertreter oder die Ratgeber-Blogs.

Es gibt sie auch nicht nur für geldanlagen.

Es gibt auch Vergleichsportale für Gas, Handy, DSL, Reisen und natürlich Stromvergleichsportale.

Wobei es auch Spielregeln gibt, die man kennen sollte.

Richtig viel über den Umgang mit Vergleichsportalen kann man hier auf Vergleichsportal-finden.de nachlesen.

Großer Beratungs- und Informationsbedarf

Aufgrund der unüberschaubaren Anzahl von Finanzprodukten, die es auf dem Markt gibt, ist ein großer Informations- und Beratungsbedarf vorhanden.

Durch die vielen negativen Berichte über Bankberater wird dieser Klientel nicht mehr vertraut.

Die in Vergleichsportalen übersichtlich dargestellten Informationen und einprägsamen Empfehlungen bieten somit eine wichtige erste Orientierung für den informationsbedarf.

Die derzeitige Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) machte viele Anleger sowie die bisherigen Bankkunden ratlos.

Viele der in den vergangenen Jahren vorhandenen Produkte (Festzinsanlagen, Festgelder, Tagesgeld etc.) wird zunehmend unattraktiver, so dass man mit den früheren Vorgehensweisen kein Vermögen mehr entstehen lassen kann.

Dadurch entsteht ein erhöhter Beratungsbedarf.

Auch kommt hinzu, dass viele neue Produkte sich auf dem Markt befinden oder Produkte, die durch die neue Situation attraktiver geworden sind.

Seit die EZB auch noch Negativzinsen eingeführt hat, sind die Renditen bei Spar- und Festgeldanlagen wiederum nochmals deutlich nach unten gegangen und lohnen sich zwischenzeitlich kaum noch.

Auch was Staatsanleihen anbelangt, gibt es nur noch sehr geringe oder gar keine Rendite mehr.

Vorteil z.B. für den Kreditnehmer

Die Zinssatzhöhe ist der entscheidende Faktor für die Attraktivität von Hypotheken, Krediten und Spareinlagen, welche von den Vergleichsportalen aufgelistet werden.

Somit sind Zinsen (deren Höhe ) auf der einen Seite der Preis, welcher der Kreditnehmer für den Konsum bezahlt, welcher er sich im Augenblick aber nicht leisten kann und auf der anderen Seite sind Zinsen der Betrag, den der Anleger in Form einer Spareinlage an die Bank Geld verleiht.

Die Banken, die das Geld für einen Kredit zur Verfügung stellen, erhalten als Risikoausgleich hierfür Zinsen.

Die Bank kann sich nicht sicher sein, ob ein Kreditnehmer in der Lage ist, auch seinen Kredit vollständig zurück zu zahlen.

Auf der anderen Seite ist für die Bank die Vergabe von Krediten auch interessant, denn wenn der Kreditnehmer seinen Kredit vollständig begleicht, hat die Bank in Form von Kreditzinsen daran verdient.

Das Problem, was wir momentan haben, ist, dass die Zinsen aufgrund der aktuellen Zinssituation so stark gesunken sich, dass sich eine Kreditvergabe teilweise für die Banken nicht mehr lohnt, das sich der Ausgleich des Risikos so stark in Form von derart niedrigen Zinsen verringert hat. Die Ausfallwahrscheinlichkeit ist jedoch gleich geblieben. Dies ist aber ein großer Vorteil für alle, die in dieser Zeit einen Kredit aufnehmen wollen.

Hierbei helfen auch die Vergleiche in den Vergleichsportalen speziell für Kredite.

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